Golden Week 2016 – Einmal Philippinen mit Alles und viel Spaß

So lange ist das schon her?
Mein letzter Besuch auf den Philippinen liegt nun schon vier Jahre zurück. Es war unsere Hochzeit, die uns damals dort hin verschlug.
Seither ergab sich nicht die Gelegenheit für einen Besuch, da entweder die Zeit nicht passte, oder Flugtickets unerschwinglich waren.

Für einen Besuch dieses Jahr gab es jedoch viele günstige Vorzeichen:
Erstens fielen die Feiertage der Golden Week dieses Jahr auf Freitag (29.04.2016) sowie Dienstag bis Donnerstag (03.05. – 05.05.2016). Es war also möglich, mit nur einem Urlaubstag eine Woche frei zu bekommen;
Zweitens war es der erste Geburtstag vom KIDS Club und;
Drittens stand der erste Workshop für unsere Projekt „Me and My Environment“ an!

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Poster zum Me and My Environment Workshop.

2x 23kg Gepäck – Pro Person
So ging es dann am frühen Freitag morgen müde und mit viel Gepäck (Philippine Airlines kennt halt seine Pappenheimer) zum Flughafen nach Narita. Dies gestaltete sich etwas abenteuerlich, da der Wissenschaftler im Haus ständig die Route und Verkehrsmittel änderte. So hieß es dann am Ende statt U-Bahn und Bahn, U-Bahn und Bus. Etwas teurer, aber komfortabel und schnell.
Viel zu früh am Flughafen eingetroffen begann der Flughafen-Triathlon (Check-In, Sicherheitskontrolle, Einwanderungsbehörde). Der Check-In ging recht schnell, da wir schon vorher Online eingecheckt hatten und nur unser mannigfaltiges Gepäck abgeben mussten.
Als wir dann endlich unsere Flugzeug bestiegen, waren wir … verwundert/ratlos/enttäuscht ob der fehlenden Monitore in den Sitzen. Nun gut, dann eben lesen im Bordmagazin und Schlaf nachholen anstatt sich eines aktuellen Kinofilmes zu erfreuen. Macht nix.

Gut, dass wir gleich mit lesen angefangen haben, sonst wäre uns der Hinweis auf das Online-Streaming im Flieger entgangen. Heißt: Der Fliegende verbindet sein Smartphone/ Tablet/ Laptop mit dem flugzeugeigenen WLAN und kann über eine App Videos, Musik und die Karte mit Fluginformationen direkt auf sein persönliches Gerät streamen lassen. Somit ist es möglich, in den eher älteren Maschinen doch neuestes Entertainment anzubieten.
Da wir glücklicherweise noch am Gate standen, konnte ich mich noch schnell der App bemächtigen und so immerhin einen Film und die aktuellen Fluginformationen auf kleinem Bildschirm schauen.
Eigentlich keine schlechte Idee. Allerdings haben Menschen ohne Smartphone/ Tablet/ Laptop (ich habe gehört, die soll es noch geben) dann keine Chance auf Entertainment und müssen lesen oder schlafen. Fluch und Segen der Moderne.

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Kunst auf den Philippinen.

Sommer ist immer auch Definitionssache
In Manila angekommen, für mich das erste Mal im Terminal 2, gab uns der philippinische Sommer schon einmal einen Vorgeschmack davon, was er noch in Petto hat: Es war unerträglich heiß bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Also: Willkommen auf den Philippinen.
Nach den üblichen Dingen, die man so am Flughafen macht, Einreisekontrolle, warten auf das Gepäck, Zollformalitäten und Geldumtausch konnten wir endlich von unserem Empfangskomitee begrüßt werden. Schon der kurze Weg zum Auto machte uns klar: dieser Sommer ist heiß, sehr heiß und wir werden leiden…
Bevor wir jedoch nach Hause fahren konnten, um uns einem lukullischen Mahl philippinischer Genüsse hinzugeben, mussten wir noch einen kleinen Abstecher für florale Besorgungen machen.
Ich konnte mich während der Fahrt erst einmal wieder an den chaotischen Verkehr aus Bussen, Autos, Taxis, Jeepneys, Fahrrädern und Tricyclen gewöhnen. Das totale Kontrastprogramm zum disziplinierten und ruhigen Japan.

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Rizal-Denkmal mit Jeepney in Baguio.

Ein Beispiel: In Japan gibt es auf der Straße genau so viele Fahrspuren wie durch weiße Striche aufgemalt sind. Auf den Philippinen gib es auf der Straße genau so viele Fahrspuren wie notwendig; unabhängig davon, wie viele aufgemalt sind. Und Ampeln stören den Verkehrsfluss und werden deshalb oft ignoriert. Und zwar von allen Verkehrsteilnehmern.
Eigentlich herrlich dieses Chaos. Zumindest wenn man nur Beifahrer ist.

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Ein typisches philippinisches Tricycle.

Mikroskopie- und Ikebana-Workshops für Kinder
Nach einer kurzen Nacht, die auf einen langen Abend mit gutem Essen, vielen Gesprächen und Spielen mit meinen Inaanak RM und LJ, folgte, ging es mit meines Schwiegervaters Tricycle zur Kasiglahan Village Elementary School in Rodriguez, Rizal. Die Schule ist etwas über eine Stunde Tricycle-Fahrt entfernt.  KIDS Club hat dort, in Kooperation mit unserem Partner Silid Aralan, den ersten DREAM Hub errichtet. Nun sollte hier auch der erste „Me and My Environment“-Workshop  stattfinden.
Den erste Teil bildetet mein Mikroskopie-Workshop. Nach einer kurzen Einführung über mich, meine Familie, Deutschland und meine Heimatstadt Hamm, gab es für die gut zwanzig Kinder und mehreren Erwachsenen eine Einführung in die Mikroskopie.

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Wir bauen ein Mikroskop mit Kuya Christian.

Da meine Tagalog-Kenntnisse noch wesentlich schlechter sind als die Englisch-Kenntnisse der Kinder sprang mir ein Freiwilliger von KIDS Club als Dolmetscher bei. 

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Große und kleine Bastler bei der Arbeit.

Nachdem auf diese Weise Grundkenntnisse über Mikroskopie und Mikroskope vermittelt worden waren,  haben wir dann alle zusammen unsere „Foldscope“ genannten Origami-Mikroskope zusammengebaut.
Unterbrochen durch eine kurze Mittagspause wurden anschließend die ersten Mikroskopie-Gehversuche mit Zellen der Zwiebelhaut veranstaltet. Für jene, die Schwierigkeiten beim Betrachten hatten, konnten mit einer speziellen Version des Foldscopes die Zellen auf dem Smartphone sichtbar gemacht werden. Die so gewonnenen Eindrücke der Proben wurden dann von den Kinder in ihren neuen Notizbüchern zu Papier gebracht.
Unseren offiziellen Bericht gibt es auf der Microcosmos-Seite von Foldscope hier. (Der Kommentar von Dr. Manu Prakash macht uns ein wenig stolz…)

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Das Foldscope kommt mit einem Aufsatz für das Smartphone. So ist es möglich, Bilder seiner Proben aufzunehmen.

Exkurs:
Die Origami-Mikroskope wurden vom Prakash-Lab an der Stanford Universität in den USA entwickelt. Die Vision des Initiators Dr. Manu Prakash ist es, jedem Kind auf der Welt ein Mikroskop zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es, nicht nur den Kinder Wissenschaft näher zu bringen, sonder auch in Entwicklungsländern Ärzten ein kostengünstiges Gerät für Diagnosen zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen (in Englisch) gibt es hier.

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So sieht ein Foldscope aus, wenn es fertig ist.

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Viele neue Wissenschaftler mit ihren Mikroskopen.

Den zweiten Teil des Workshops übernahm dann Anna: Ikebana
Während eines kurzen Vortrags konnten wir allen lernen, was Ikebana ist, woher es kommt und welche Regeln zugrunde liegen.

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Anna erklärt die verschiedenen Blumen und welche Länge sie haben müssen.

Im anschließenden praktischen Teil wurden Pappbecher mit Moosi (dem grünen Steckschaum für Blumen) gefüllt als Vasen ausgeteilt und die Kinder konnten sie mit Wasserfarben und bunten Aufklebern aus ihren Geschenkebeuteln gestalten.

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Die Vasen sind bemalt. Jetzt geht es an´s Blumenarrangieren.

Nachdem die Vasen fertig waren, wurde ein Blumen-Arrangement nach den grundlegenden der Sogetsu-Schule hergestellt.

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Und immer darauf achten, was die Lehrerin zeigt.

In einer kleinen Ausstellung konnten die Kinder ihre Ikebana-Arrangements dann vorstellen, bevor sie sie mit nach Hause nahmen.
Und es waren viele schöne Sachen dabei. Ein kleiner Junge hat sogar zwei Arrangements hergestellt: eines für seine Mutter, und eines für „eine Freundin“.

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Erste Ikebana-Ausstellung in der Kasiglahan Village Grundschule.

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Neu-Ikebanisten und ihre Werke.

Alles in Allem war dieser Tag ein voller Erfolg für uns und für die Kinder. Außerdem angefüllt mit Premieren:
Für die Kinder, und auch für einige Erwachsene, war es der erste Kontakt mit Wissenschaft; für mich der erste wissenschaftliche Workshop für Kinder;
das erste Mal, das Foldscopes auf diese Weise in den Philippinen eingesetzt wurden;
der erste Ikebana-Workshop für die Kinder;
und für Anna und mich das erste Mal, die Mitglieder von KIDS Club persönlich zu treffen und den ersten DREAM Hub in der Kasiglahan Village Elementary School zu sehen.

Im Anschluss an den Workshop setzten wir Funktionäre von KIDS Club uns zu einer formellen Besprechung zusammen um einige Pläne für anstehende Projekte durch zu gehen.
Zur Feier und zum Ausklang eines erfolgreichen Tages, und um das erste Jahr KIDS Club gebührend zu begehen, ging es anschließend zum Essen und Nacht-Schwimmen in ein nahe gelegenes Resort.

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Ausklang eines erfolgreichen Tages bei gutem Essen und Nacht-Schwimmen im Pool-Resort.

Mit dem Nachtbus in Norden
Schlag Mitternacht war die Schwimm- und Fressorgie dann offiziell beendet und wir erreichten heimatliche Gefilde rund eine Stunde später. Doch an Schlaf war nicht zu denken: Wir, Anna, Evalyn und ich, hatten um 4:30 Uhr einen Bus von Cubao nach Baguio zu erwischen. Also keinen Schlaf, nur ein bisschen Power-Napping und dann um kurz nach 3:00 Uhr mit dem Taxi nach Cubao.
Mit unseren Mitreisenden Arcie, dem CEO von Silid Aralan und einem seinem Learner genannten Schüler, CJ, fuhren wir dann in einem Fernreisebus gen Norden in die ehemalige Sommer-Hauptstadt der Philippinen.
Der Bus bot ein gewisses Maß an Luxuriösität: Es gab auf normaler Buslänge nur 28 Sitze. Drei in jeder Reihe und fast vollständig flach hinlegbar. Dazu Snacks, Getränke, freies WLAN, WC und eine Fahrt ohne Zwischenhalt. So war es kein großes Problem, die gut vier Stunden Reisezeit meist Schlafend zurück zu legen.

Baguio, die Kühle
Baguio überraschte uns bei Ankunft am Morgen mit einer kühlen Brise und angenehmen Temperaturen weit unterhalb der 30°-Marke. Sehr angenehm nach den über 40° in Manila.
Nachdem wir unser Reisegepäck im Hotel deponiert hatten, ging es mit dem Taxi auf Besichtigungstour.

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Brunch im Choco-Late de Batirol. Mit frischem Kakao direkt aus der Kakao-Bohne.

Und wir haben fast alles geschafft: Camp John Hay, Bell Church, Teachers Camp, die Erdbeerfelder,

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Fleißige Erdbeerpflücker und ihre Ernte.

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Und nach getaner Arbeit: ein Erdbeereis.

Tam-Awan-Village,

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Tam-Awan Village. Ein Muster-Dorf im ursprünglichen Stil der Region.

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Der „Garten in den Lüften“.

The Mansion, das offizielle Sommerhaus des Präsidenten, und das eingestürzte Hyatt-Hotel, in dem es spuken soll.
Als wir jedoch zum Aussichtspunkt Mines View kamen, fing es leider an zu regnen und wir machten uns auf den Weg zurück zum Hotel. Nach einer kurzen Ruhephase, ging es zum Abendessen ins Café by the Ruins.

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Das Café by the Ruins. Hier gibt es wirklich leckeres Pandesal.

Auf dem anschließenden Nachtspaziergang sahen wir die Kinder im Burnham Park mit Leih -Fahrrädern, -Tandems und -Kettcars umherfahren, während sich die Erwachsenen auf den Nachtmarkt vorbereiteten.

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Burnham Park bei Nacht.

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Vorbereiten auf den Nachtmarkt.

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Verleih verschiedener Vehikel im Burnham Park bei Tage.

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Kettcars gibt es auch!

Der folgende Tag, Montag, stand ganz im Zeichen der Arbeit. Zunächst wurden wir von zwei netten Damen der University of the Cordilleras abgeholt und zur Grundschule in Camp 7 am südlichen Rand von Baguio City gebracht. Die private University of the Cordilleras ist ein Partner von Silid Aralan und nutzt das Projekt für Studien und die Ausbildung der Studenten.

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Gruppenfoto an der Grundschule in Camp 7.

Die Grundschule in Camp 7, einer eher ärmlichen Gegend, arbeitet schon länger mit Silid Aralan zusammen und wurde auserwählt, den zweiten DREAM Hub von KIDS Club zu erhalten. Wir konnten uns so vor Ort die Räumlichkeiten ansehen und auch mit der verantwortlichen Rektorin der Schule sprechen.

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Die Schule hat sogar eine eigene Hymne.

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Ausmessen der Räumlichkeiten. Selten: Ein Biologe mit Maßband. Ob das gut geht?

Zum Mittagessen ging es dann zum Universitätsgebäude in der Innenstadt von Baguio, wo wir in der Mensa ein leckeres Mahl bereitet bekamen und uns mit der betreuenden Professorin Miss Aguinalde über unser Projekt und die Zusammenarbeit mit Silid Aralan unterhalten konnten.

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Gebrauchte Plastikflaschen als Blumenkästen und Dekoration in der Grundschule in Camp 7.

Miss Aguinalde sprühte vor Begeisterung und Enthusiasmus und wenn sie könnte, würde sie das gesamte philippinische Schulsystem auf den Kopf stellen. Besonders intensiv hat sie das deutsche Schulsystem mit seiner Dreigliedrigkeit studiert und sich sehr gefreut, jemanden kennen zu lernen, der in diesem System groß geworden ist.

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Info-Board in Camp 7.

Nach einiger Zeit der Gespräche und der Einführung der „Foldscopes“ musste Miss Aguinalde zu einer Besprechung und eröffnete uns, dass uns der Van, in dem wir nach Camp 7 gefahren waren, samt Fahrer für den restlichen Tag zur freien Verfügung stehen würde.

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Gruppenfoto mit Miss Aguinalde (mitte).

Und da wir ja am gestrigen Tage nicht nach Mines View gekommen waren, baten wir Kuya Fahrer, uns dorthin zu bringen. Doch auch diesmal kamen wir dort nicht an: Noch während der Fahrt bekam unser Fahrer einen Anruf aus der Uni, dass der Universitätspräsident uns gerne treffen möchte.
Also fuhren wir umgehend zurück und wurden dem Präsidenten der Universität vorgestellt. Auch er war begeistert von unseren Projekten und bot Hilfe von Seiten der Universität an. Durch seine Arbeit in einigen Stiftungen und Organisationen kennt er die Problem und Sorgen, die Projekte wie unseres mit sich bringen.

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Gruppenbild mit Universitätspräsident.

Und danach haben wir es dann doch noch geschafft nach Mines View zu kommen.

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Der Aussichtspunkt Mines View mit den ehemaligen Silberbergwerken im Hintergrund.

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Souvenirs für die Lieben daheim.

Bevor wir dann unseren Fahrer in den Feierabend entlassen konnten, ließen wir uns noch zur Kathedrale von Baguio bringen.

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Die Kathedrale von Baguio.

Die letzte Station war dann das Einkaufszentrum SM gleich gegenüber dem Bus-Terminal.

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Baguio und die Cordilleras bei Nacht.

Fun Fact:
Das Einkaufszentrum SM Baguio ist das Einzige der SM-Einkaufszentren auf den Philippinen, das keine Klimaanlage hat. Es ist an zwei Seiten offen und ständig weht eine angenehme Brise hindurch.

Der letzte geschäftliche Akt vor dem Abendessen war die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Silid Aralan und KIDS Club.

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Feierliche Vertragsunterzeichnung zwischen Silid Aralan und KIDS Club.

Ein weiterer Meilenstein für eine glücklicherer Zukunft für die Kinder auf den Philippinen!

Zurück ging es dann gegen halb zwölf wieder mit dem Bus. Diesmal das weniger luxuriöse Modell mit 40 Sitzplätzen. Aber auch Non-Stop und mit WC. Gegen 3:30 Uhr gelangten wir wieder in Cubao an. Da Arcie noch CJ nach Kasiglahan bringen musste, und Banaba auf dem Weg lag, nahm er uns kurzerhand mit und wies seinen Fahrer an, uns vor Annas Haus abzusetzen.
So gingen zwei für KIDS Club erfolgreiche Tage in Baguio dem Ende entgegen.
Den vollständigen Bericht über die KIDS Club Aktivitäten (in Englisch) gibt es hier.

Man muss auch mal Tourist sein dürfen
Die restlichen zwei Tage dieses kurzen Trips auf die Philippinen standen ganz im Zeichen des Tourismus. Nach wieder einer kurzen Nacht stand für den Dienstag ein Treffen mit unserer französischen Freundin Morgane an. Sie lebt und arbeitet zur Zeit in Vietnam und war zufällig auf den Philippinen um ihrem Bruder und seiner Familie beim Umzug zu helfen.

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Eingang zu Fort Santiago in Intramuros.

Mit ihr besuchten wir Fort Santiago in Intramuros, der Keimzelle von Manila und dem letzten Aufenthalt des philippinischen Nationalhelden Rizal vor seiner Hinrichtung. Von dort aus fuhren wir nach Makati, um uns der Geschichte der Philippinen im Ayala-Museum in Form von Dioramen zu nähern. Neben den Dioramen ist auch die Ausstellung über die Goldartefakte der Philippinen sehr sehenswert, da sie die weitreichenden Handelsbeziehungen recht eindrucksvoll nachzeichnen.

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Letzter Aufenthaltsort des philippinischen Nationalhelden José Rizal kurz vor seiner Exekution.

Nachdem wir Morgane wieder sicher in Mandaluyong abgeliefert hatten, machten wir uns auf den Weg nach Quezon City. Ziel war Gerry´s Jeepney Restaurant.
Da jedoch einige aus der Gruppe noch im Feierabend-Stau steckten, verschoben wir unser Abendessen ein wenig und hatten so Zeit, im Iscreamist ein Eis zu essen.

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Mit flüssigem Stickstoff zubereitetes Eis im Iscreamist.

In Gerry´s Jeepney Restaurant genossen wir in der Runde unserer Freunde ein opulentes Mahl mit Fisch, Huhn, Schwein, Reis und Gemüse.

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Ein Festmahl auf traditionellen Bananenblättern.

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Gerry´s Jeepney Restaurant. Im Jeepney sitzen und von Bananenblättern essen.

Endlich ein wenig Entspannung
Der folgende Mittwoch, der letzte Tag vor unserer Abreise von den Philippinen, stand ganz im Zeichen der Erholung. Nachdem wir endlich einmal ausgeschlafen hatten, gab es ein gutes Frühstück mit gebratenem Reis, Hotdogs und frischen Mangos. Anschließend begaben wir uns zum neu errichteten SM Kaufhaus in San Mateo, gleich um die Ecke, um Mitbringsel einzukaufen.

Den Abend beschlossen wir dann bei einem reichhaltigen Mahl mit der Familie, bevor es am Donnerstag morgen in aller Herrgottsfrühe auf den Weg zum Flughafen und gen japanischer Heimat ging.

Auch wenn diese Reise recht anstrengend war, so war sie doch interessant, spannend, lehrreich und vor allem für KIDS Club sehr erfolgreich!
Die nächsten Projekte sind schon geplant, und wir hoffen, dass wir bald wieder auf die Philippinen kommen können. Es gibt noch so viel zu sehen, zu tun und zu erleben…

One Reply to “Golden Week 2016 – Einmal Philippinen mit Alles und viel Spaß”

  1. papa

    Hallo, schön das Ihr so viele Leute kennenlernt und Eure Projekte so gut ankommen.
    Um das gute Essen beneiden wir Euch. Gruß Papa

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Ich freue mich auf Kommentare!